Nicht nur Tonerkartuschen oder Tintenpatronen lassen sich wieder befüllen. Überall ist Refill ein Trend, sogar in unseren Betten. Vorausgesetzt, man greift gleich zu einer flexiblen Matratze, die man entsprechend ihrer Belastung und des eigenen Liegegefühls befüllen oder entleeren kann. Das geht natürlich nicht bei einer kompliziert aufgebauten Taschentonnenfederkernmatratze, sondern vor allem bei Wasser- oder Luftbetten. Wer in seinem Schlafzimmer allerdings klassische Massivholzmöbel zu stehen hat, wird sich selten für solch eine moderne Liegestatt entscheiden. Doch auch hier braucht man nicht auf eine Refill-Matratze zu verzichten. Auch aus Schaumstoffen wie Latex, Tempur- bzw. Viscoschaum oder andere Kaltschäumen lassen sich verschiedene Matratzenstrukturen aufbauen, die entsprechend der individuellen Bedürfnisse so miteinander kombiniert und variiert werden können, bis der gewünschte Liegekomfort erreicht ist. In diesen Matratzen sind nicht nur verschiedene Lagen Schaumstoff übereinanderlegbar, auch einzelne Teile aus dem Kopf-, Mittel- und Fußbereich lassen sich ganz einfach austauschen. Für jeden Bereich stehen Schaumstoffteile in 3 verschiedenen Elastizitätsstufen zur Verfügung, so dass man sie in jeder Gewichtsklasse verwenden kann. Der Vorteil dieser Matratzen besteht natürlich darin, dass man sie einem schwankendem Körpergewicht oder häufig wechselnden Schlafgästen jederzeit anpassen kann. Teile, die nicht gebraucht werden, lassen sich ganz einfach in zusätzliche Sitzmöbel verwandeln oder als zusätzliche Matratze zusammensetzen. Besonders vorteilhaft sind die einzelnen Matratzenteile, wenn es darum geht, die Matratze zu transportieren oder zu reinigen. Selbst ein stark verschmutztes oder beschädigtes Matratzenteil ist weniger kostspielig zu ersetzen als eine komplette Matratze.